Die Einbeziehung von Ethik und Nachhaltigkeit in die Geldanlage stellt häufig eine Herausforderung für institutionelle Investoren dar. Denn über die ökonomischen Aspekte hinaus gilt es hier, soziale und ökologische Kriterien in Anlagerichtlinien und Prozesse zu integrieren, ohne dabei zusätzliche Risiken aufzubauen.

Einerseits ist dabei die Kommunikation mit Banken und Kapitalanlagegesellschaften besonders wichtig: Ethik und Nachhaltigkeit sind Themen, die bei Finanzdienstleistern häufig Stirnrunzeln, wenn nicht sogar Ablehnung hervorrufen, weil man damit keine oder nur wenige Erfahrung hat. Andererseits bedeutet eine Änderung im Anlageregime auch für institutionelle Investoren eine Umstellung, die intern vermittelt und organisiert werden muss.

In dieser Phase ist es zudem wichtig, die Angebote und Arbeitsweisen der Finanzdienstleister kritisch zu prüfen und sicherzustellen, dass das, was versprochen wird, auch eingehalten werden kann. Eine Erkenntnis der letzten Jahre ist: nicht alles, was mit „Ethik“ und „Nachhaltigkeit“ tituliert wird, entspricht dem auch inhaltlich.

Ist die Umstellungsphase einmal geschafft, geht es darum, den eingeschlagenen Weg konsequent fortzusetzen und auf Fragen und Vorschläge der Finanzdienstleister angemessen reagieren zu können. Darüber hinaus geht es auch darum, ein Berichts- und Kontrollwesen zu etablieren, das Fehlentwicklungen rechtzeitig erkennt.
Im gemeinsamen Gespräch können wir die aktuellen Herausforderungen definieren und verschiedene Lösungsansätze diskutieren.

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